
Viele Menschen leiden unter brennenden, gereizten, müden oder tränenden Augen. Häufig liegt die Ursache in einem gestörten Tränenfilm. Das Auge wird dann nicht mehr gleichmäßig mit Feuchtigkeit versorgt.
Trockene Augen können vorübergehend auftreten, beispielsweise nach langer Bildschirmarbeit. Beschwerden können aber auch dauerhaft bestehen und sollten dann genauer untersucht werden.
Dass trockene Augen tränen können, wirkt zunächst widersprüchlich. Die vermehrte Tränenproduktion kann jedoch eine Reaktion auf eine gereizte Augenoberfläche sein.
Mögliche Auslöser sind unter anderem:
Oft kommen mehrere Ursachen gleichzeitig zusammen.
Beim konzentrierten Arbeiten am Bildschirm blinzeln viele Menschen deutlich seltener. Dadurch wird der Tränenfilm nicht regelmäßig erneuert und kann schneller aufreißen.
Hilfreich können regelmäßige Pausen, bewusstes Blinzeln, eine angepasste Bildschirmposition und ausreichende Luftfeuchtigkeit sein.
Kontaktlinsen können bei einem instabilen Tränenfilm unangenehm werden. Entscheidend sind das passende Linsenmaterial, die richtige Tragezeit und eine geeignete Pflege.
Bei wiederkehrenden Beschwerden sollte geprüft werden, ob die derzeitigen Kontaktlinsen noch optimal zum Auge passen.
Die passende Maßnahme hängt von der Ursache ab. Möglich sind beispielsweise:
Augentropfen sollten nicht wahllos ausgewählt werden. Je nach Ursache und Zusammensetzung des Tränenfilms können unterschiedliche Produkte sinnvoll sein.
Bei starken Schmerzen, plötzlicher Sehverschlechterung, ausgeprägter Lichtempfindlichkeit, Verletzungen oder dauerhaft geröteten Augen sollte eine augenärztliche Untersuchung erfolgen.
Auch länger anhaltende Beschwerden sollten medizinisch abgeklärt werden. Eine Beratung beim Augenoptiker ersetzt keine ärztliche Diagnose.
Sie haben Fragen zu diesem Thema oder möchten wissen, welche Lösung für Ihre Augen am besten geeignet ist? Wir beraten Sie individuell und nehmen uns Zeit für Ihre Anliegen – an unseren Standorten in Lenggries und Geretsried.