
Viele Menschen sehen plötzlich kleine Punkte, Fäden oder durchsichtige Schlieren, die scheinbar vor dem Auge schweben. Diese werden als Mouches volantes (französisch für „fliegende Mücken“) bezeichnet.
Sie bewegen sich mit den Augen mit und fallen besonders beim Blick auf helle Flächen oder den Himmel auf.
In den meisten Fällen sind sie harmlos und entstehen durch natürliche Veränderungen des Glaskörpers.
Der Glaskörper füllt den größten Teil des Auges aus und besteht überwiegend aus Wasser und feinen Kollagenfasern.
Mit zunehmendem Alter verändert sich seine Struktur. Kleine Verdichtungen werfen Schatten auf die Netzhaut und werden als Punkte oder Fäden wahrgenommen.
Diese Veränderungen sind häufig ein normaler Alterungsprozess.
In manchen Fällen können ähnliche Beschwerden auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen.
Suchen Sie umgehend eine Augenarztpraxis oder Notfallambulanz auf, wenn zusätzlich folgende Symptome auftreten:
Diese Beschwerden können auf einen Netzhautriss oder eine Netzhautablösung hinweisen und müssen sofort augenärztlich abgeklärt werden.
Bei Augenoptik Pfeiffer können wir Auffälligkeiten im Rahmen unserer Augenvorsorge dokumentieren und beurteilen, ob eine zeitnahe augenärztliche Abklärung sinnvoll ist.
Bei akuten Warnzeichen ersetzen unsere Untersuchungen keine Notfallbehandlung. In diesem Fall sollten Sie unverzüglich augenärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Nein.
Viele Menschen gewöhnen sich mit der Zeit an die kleinen Punkte oder Fäden. Eine Behandlung ist meist nicht erforderlich, solange keine krankhaften Veränderungen der Netzhaut vorliegen.
Wenn Sie erstmals Mouches volantes bemerken oder sich die Beschwerden plötzlich verändern, lassen Sie Ihre Augen zeitnah untersuchen.
Regelmäßige Augenvorsorge kann helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und deren Verlauf zu dokumentieren.
In den meisten Fällen nicht. Plötzlich neu auftretende Mouches volantes zusammen mit Lichtblitzen oder einem Schatten im Gesichtsfeld sollten jedoch sofort augenärztlich abgeklärt werden.
Die Trübungen bleiben häufig bestehen, werden vom Gehirn aber mit der Zeit oft weniger wahrgenommen.
Nein. Sie entstehen meist durch natürliche Alterungsprozesse des Glaskörpers.
Fliegende Mücken im Auge sind meist harmlos. Treten sie jedoch plötzlich in großer Zahl auf oder werden von Lichtblitzen oder einem Schatten im Gesichtsfeld begleitet, ist eine sofortige augenärztliche Untersuchung erforderlich.
Bei Fragen zur Augenvorsorge beraten wir Sie bei Augenoptik Pfeiffer gerne persönlich.